Imperial Logistics

Imperial Logistics tritt weltweiter Kampagne gegen die Bedrohung durch gefälschte Medikamente bei

Wednesday, 5 December 2018

Montag, 3. Dezember, bis Freitag, 7. Dezember 2018, ist „Fight-the-Fakes-Woche“. Sie soll das Bewusstsein für die Gefahren schärfen, die von gefälschten Medikamenten ausgehen, und den persönlich Betroffenen eine Stimme geben. Nach neuen Daten der Weltgesundheitsorganisation WHO ist jedes zehnte Medizinprodukt, das in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen im Umlauf ist, entweder minderwertig oder gefälscht. Die WHO schätzt, dass pro Jahr etwa 72 000 bis 169 000 Kinder nach der Einnahme von minderwertigen und gefälschten Antibiotika an einer Lungenentzündung sterben dürften.

Als führender Logistikdienstleister im Gesundheitswesen Afrikas sowie im pharmazeutischen Großhandel und Vertrieb setzt sich Imperial Logistics dafür ein, Bedrohungen der öffentlichen Gesundheit zu bekämpfen, die von gefälschten Medikamenten ausgehen. Neuen Schwung für seinen Einsatz hat das Unternehmen durch den Beitritt zur Kampagne „Fight the Fakes“ bekommen, die von der International Federation of Pharmaceutical Wholesalers (IFPW) ausgeht, dem globalen Branchenverband für Pharmagroßhändler und -distributoren.

„Diese starke Kampagne zielt darauf ab, das Bewusstsein für die Gefahren gefälschter Medikamente zu schärfen. Wir sind stolz darauf, uns einer weltweiten Bewegung von Organisationen anzuschließen, die sich bemühen, das Thema gefälschte Arzneimittel nach vorne zu bringen und diese Bedrohung weltweit zu bekämpfen", kommentiert Cobus Rossouw, Chief Strategy Officer von Imperial Logistics.

Nach Angaben der WHO sind alle Krankheitsbereiche von gefälschten Medikamenten betroffen. Anti-Malaria-Medikamente und Antibiotika werden am häufigsten genannt. Die Mehrheit der minderwertigen und gefälschten Medikamente (42 Prozent) stammt aus Subsahara-Afrika, gefolgt von 21 Prozent aus Amerika und 21 Prozent aus der europäischen Region. Diese sei aber nur die Spitze des Eisbergs. Angesichts der lückenhaften Berichte geben diese Zahlen vermutlich nur einen kleinen Teil der Problematik wider.

Fast jedes pharmazeutische Produkt kann gefälscht werden und wurde gefälscht, ob Lifestyle-Medikamente wie zum Beispiel gegen erektile Dysfunktion und Übergewicht oder lebensrettende Medikamente wie zur Behandlung von Malaria, Tuberkulose, HIV/AIDS, Krebs, Herzkrankheiten, Diabetes und anderen lebensbedrohlichen Umständen. Mehr als 500 gefälschte Versionen von Arzneimitteln sind derzeit im Umlauf. Schätzungen beziffern die Zahl der Todesfälle als Folge gefälschte Medikamente auf 700 000 pro Jahr. Darüber hinaus ist der Online-Verkauf von Medikamenten eine zunehmende internationale Bedrohung. Mehr als 40.000 aktive betrügerische Online-Apotheken sollen derzeit gefälschte Medikamente anbieten.

Gefälschte Medikamente wirken gar nicht oder sie vergiften Patienten, sie verlängern oder verschlimmern Krankheiten bis hin zu einer Körperbehinderung oder zum Verlust von Menschenleben. Eine zusätzliche Gefahr besteht darin, dass gefälschte Arzneimittel das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Gesundheitssysteme und das medizinische Personal untergraben, indem sie sich als echte Arzneimittel ausgeben. Aufklärung, Sensibilisierung und das Engagement möglichst vieler Interessenvertreter gehören nach Ansicht der WHO zu den entscheidenden Maßnahmen im Kampf gegen gefälschte Medikamente.

„Als globale Kampagne, die Partner entlang der Supply-Chain vereint und genaue Informationen über die Risiken gefälschter Medikamente liefert, unterstützt Fight the Fakes die WHO und andere Betroffene, indem sie darüber aufklärt, wie man Fälschungen vermeidet, wie man sie erkennt und wie man verdächtige Produkte meldet", ergänzt Rossouw. „Die Kampagne gibt den persönlich Betroffenen eine Stimme und teilt die Geschichten derjenigen, die sich dafür einsetzen, diese Bedrohung für die öffentliche Gesundheit zu stoppen. Sie baut eine globale Bewegung von Organisationen und Einzelpersonen auf, welche die negativen Auswirkungen gefälschter Medikamente für Menschen auf der ganzen Welt beleuchten und dabei zusammenarbeiten, um die negativen Folgen für den Einzelnen weltweit zu verringern. Gefälschte Arzneimittel betreffen jeden. An einer umfassenden Strategie für den Kampf gegen Herstellung und Vertrieb von gefälschten Arzneimitteln müssen sich alle Interessenvertreter aktiv beteiligen", schließt er.

Die Fight-the-Fakes-Kampagne begann vor mehr als vier Jahren in Brüssel (Belgien). Partner der Kampagne vertreten medizinisches Fachpersonal, Hochschulen, Nichtregierungsorganisationen, Industrievertreter und Verbraucherschutzorganisationen auf der ganzen Welt. Als Sekretariat der Kampagne Fight the Fakes dient derzeit die IFPW.


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